Austausch, Tipps und Anekdoten zur Vogelzucht
Wir sind Vögelzüchter aus Berlin und Brandenburg und informieren in unserem Blog über die Haustiere, Pflege und lustige Geschichten mit Aras, Keas und anderen gefiederten Freunden.
Menschen, die sich einen Vogel, wie einen Graupapagei, Kakadu oder Ara, anschaffen wollen, sollten sich dieses vorher genau überlegen, da viele Vogelarten bis zu 80 Jahre alt werden können und sich meist voll und ganz auf eine Bezugsperson einlassen. Beliebt sind vor allem Papageien. Man sollte jedoch nicht nur dem Wunsch des Kindes nachgehen, das sich einen sprechenden Papageien wünscht, dann aber kaum mit der Pflege des Tieres zurechtkommen kann. Natürlich macht es Freude, wenn dieser schnell Wörter nachspricht und auch ihre Bedeutung zu verstehen scheint, doch ist es damit nicht getan. Viele Papageien brauchen Aufmerksamkeit, wollen, dass man mit ihnen spricht und brauchen große Käfige mit Stangen und Holzkästen, in denen sie sich nachts zurückziehen können. Auch die Einzelhaltung ist problematisch. Papageien sind sehr soziale Tiere und trotz aller Zuwendung, die ein Mensch ihnen geben kann, ist nur die Haltung als Pärchen oder in der Gruppe wirklich Atrgerecht. Zu beachten ist zudem, dass diese Tiere sehr lange, ca. 80 bis 100 Jahre leben, und einen somit meist überleben.
Zu beliebten Papageienarten zählen unter anderem der Gelbbrustara, der eine blau-weiße Farbe aufweist, der intelligente Graupapagei mit seinem roten Schwanz, der Grünflügelara, der ein rot-grünes Federkleid hat und besonders freundlich ist, die grüne Blaustirnamazone und der Kakadu, der auch Kunststücke lernen kann. Zudem zählen auch der Nymphensittich und der Wellensittich zu den Papageienarten, die aufgrund ihrer geringen Größe und der kürzeren Lebensdauer ebenso beliebt sind, wie z.B. auch der schwarze Beo, der einen leuchtend gelben Schnabel und gelbe Füße hat und nicht zu den Papageien, sondern zu den Staren zählt.
Bevor Sie sich einen Papageien oder eine andere Vogelart als Haustier aussuchen, sollten Sie sich der Pflege und Arbeit stets bewusst sein, sich genau über die Käfighaltung, das Sozialverhalten und das Futter informieren und erst dann den Schritt wagen. Bunt gemischt und farbenfroh geht es bis dahin erst einmal im Blog weiter!